Chlaustauchen

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Chlaustauchen

Beim diesjährigen Chlaustauchen hatten sich 8 Taucher einen unerbitterten Kampf geliefert, um den begehrten Titel Tauchgladiator 99 sein eigen zu nennen.
Pünktlich um 11.11 Uhr begannen die Spiele und die Gladiatoren liefen in die Arena am Lac Turicum ein.

1. Disziplin: zu spät kommen
Da die einzelnen Teilnehmer langsam und spärlich eintrafen, konnte erst mit einer halben Stunde Verspätung mit den Spielen begonnen werden. Gewinner dieser Disziplin war mit Abstand Ursus Roth der erst um 13.00 Uhr eingetroffen war.
Spruch des Tages: „ich dachte es wäre erst um Eins“.

2. Disziplin: Wurfgeschoss
In dieser Prüfung mussten die Kämpfer Ihre Treffgenauigkeit unter Beweis stellen. Die Aufgabe bestand darin 6 Pfeile auf ein sich bewegendes Ziel zu werfen. Die Kampfgruppe mit Ursus und Bigi Weberinus distanzierte die übrigen Mitstreiter um Welten und konnten diese Disziplin für sich entscheiden.

3. Disziplin: Goldtaler suchen
Am Strand von Jona wurden von zwei griechischen Helden 24 Goldtaler vergraben. Die Gladiatoren mussten die Goldtaler mit kleinen Kinderschaufeln ausgraben, um die Startreihenfolge zu bestimmen.
Ein Bild zum Schreien. Alle gruben, hackten und kämpften verbissen, um die begehrten Goldtaler zu bergen. Antoinette, die Unzerstörbare, hatte dabei eine ganz ausgeklügelte Technik, schmiss sie doch ihren Sand ganz einfach in Richtung Yvonsche, so dass diese immer den gleich grossen Haufen vor sich hatte. Ursus Weberinikus hatte auch eine ganz ausgefeilte Technik. Er grub einfach von hinten zwischen den Beinen von Antoinette, und erbte so fast alle Taler die sie so mühevoll freigelegt hatte.

4. Disziplin: Musik unter Wasser
Unterwasser auf der Höhe der Todesinsel (Sprungturm) bezirzten die Sirenen die Taucher mit wunderschönen Melodien. Aufgabe war es, die Titel zu erkennen und sich so schnell wie möglich von den Sirenen loszureissen, ansonsten sie für immer in der Tiefe gefangen gewesen währen.
Folgende Sirenen bezirzten die Tauchgladiatoren: Louis Amstrong, Tina Turner und Celine Dion.
Die Aufgabe wurde natürlich von den Kämpfern bravourös gemeistert und so konnten sie sich der nächsten Prüfung stellen.

5. Disziplin: Geschicklichkeit
Bei dieser schweren Prüfung wurden die Gladiatoren auf Ihre Geschicklichkeit und den Umgang mit Scheren getestet. Die Aufgabe bestand darin aus einem „Klarsichtmäppli“ ein Dreieck von 32 cm2 auszuschneiden.
Einige Schwierigkeiten bekundete unser Frauen Power Team, hatten sie doch nicht gesehen, dass eine Schere für diese heikle Aufgabe am Kanister befestigt war.
Nicht desto Trotz zückten Sie Ihr Schwert und schnitten ein Stück aus dem Plastik.

6. Disziplin: Sinnesorgane
Um die Gladiatoren nicht in einen Hungerrast zu bringen, wurde Ihnen ein ausgewogenes Früchteangebot unterbreitet. Mandarine, Kiwi und Mango galt es zu bestimmen und auf die Steintafel zu meisseln. Gut gestärkt und vollgepackt mit Vitaminen ging es weiter zur nächsten Herausforderung.

7. Disziplin: Geistiges
Unsere Muskelprotze konnten leider bei den geistig gestellten Aufgaben nicht brillieren. So wurde doch von allen Tauchgladiatoren tatsächlich behauptet Luft habe 78 % Sauerstoff und 21 % Stickstoff. Schämt Euch.
Petrinus und Arminikus übrigens nahmen eine Abkürzung und hatten den Posten ausgelassen um Zeit zu sparen.

8. Disziplin: Navigation
Die römischen Seefahrer würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie gesehen hätten wie die einzelnen Tauchgladiatoren ihren Heimatstrand anpeilten.
Busskirch liegt übrigens in der entgegengesetzter Richtung Cornelius falsches Richtus.

9. Disziplin: Das grosse Fressen
In unserem geheizten Zelt, dass nur für unsere Kämpfer aufgestellt wurde, konnten sich die Tauchgladiatoren erholen und für das leibliche Wohl sorgen.
Wir sassen um das Lagerfeuer Marke Gasgrill und verdrückten Hamburger und Wildschweine vom Grill wie es uns die Götter lernten.

Und Tauchgladiator des Jahres 1999 wurde
Bigi und Ursus Weberinikus Verheiratus

Natürlich trafen wir uns zum abendlichen Festschmaus im Beppi. Es hatte mich riesig gefreut, dass sich 25 Personen im Beppi eingefunden hatten.
An dieser Stelle möchte ich Euch aber bitten, den Anmeldetalon für das Essen trotzdem auszufüllen. Es war nämlich einige Improvisation vom Beppi Personal nötig, wenn sich 14 Personen für das Essen anmelden, sich dann doppelt so viele an einen bez. zwei Tische zwängen müssen.
Vielen Dank an Roli Spartakus der seine Freizeit geopfert hat und mir tatkräftig zur Seite gestanden hat. Es hat Spass gemacht und tschüss von

Felicius Folterknechtus

Von |2017-01-02T16:36:18+00:00Samstag, 11. Dezember 1999|Logbuch 1999|

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