Urania Sternwarte

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Urania Sternwarte

Endlich es hat geklappt. Mir viel ein riesen Stein vom Herzen. Das Wetter war gut genug, um die Sterne zu betrachten.

Um 20.00 Uhr gings Richtung Zürich. Vor der Sternwarte wartete Herr Peter bereits auf uns. Die Sicht verschlechterte sich, eine Wolkenwand schob sich vor die Sterne. Doch wir hatten Glück.

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Zuerst durften wir den Uetlibergturm ansehen. Sogar einen Aussichtgeniessenden sahen wir auf dem Turm. Durch das Fernrohr sieht man alles verkehrt. Das sieht man nur, wenn fixe Dinge betrachtet werden. Bei den Sternen merkt man den Unterschied nicht. Es gibt drei verschiedene Fernrohre. Sie vergrössern 45x, … und 150x.
Nach einigem Suchen fanden wir die Venus. Es war beeindruckend. Einen Planeten so nahe zu sehen, dass man glaubte man könne ihn mit der Hand berühren. Die Wolkendecke wurde dichter. Doch plötzlich rief uns Herr Peter, er hatte wieder etwas im Fernrohr. Einen Stern …. Dieser liegt so weit weg, dass wenn man dorthin anrufen würde, das Signal in 36 Jahren ankommen würde. Ob dieser Stern noch existiert, können wir auch erst in 36 Jahren erfahren. Das Licht ist so lange unterwegs zur Erde.

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Dann war es vorbei, dort blinkte ein Stern, dort einer. Herr Peter erklärte uns, dass es keinen Zweck hätte, diese mit dem Fernrohr anzupeilen. Hätte er alles eingestellt, wäre bereits die Wolkendecke wieder davor. Er erzählte uns dafür, dass das Fernrohr auf einem eigenen Betonsockel steht. Wenn dies nicht so wäre, würden sich immer die Einstellungen wieder verschieben, wenn z.B. der Lift fährt, man auf dem Boden laufen würde oder ein Auto unten vorbeifuhr.

Das Glück liess uns aber nicht im Stich und als Zückerchen konnte uns Herr Peter noch den Mond einstellen. Man konnte all die Krater sehen, die bei uns manchmal den Eindruck hinterlassen, der Mond hätte ein Gesicht.

Der ganze Abend hinterliess bei mir grosse Eindrücke über die Sterne. Ich bin sicher, dass ich nicht das letzte Mal dort war.

Brigitte

Von |2017-01-03T07:38:04+00:00Montag, 19. Juli 1999|Logbuch 1999|

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