Nicht weniger als 14 Taucher fanden sich im Stampf ein, um den begehrten Titel „Taucher des Jahres“ sein Eigen zu nennen.

Nachdem alle 7 Gruppen eingeteilt waren, konnte der Wettstreit losgehen.

1. Baumnüsse mit einem Hammer zerschlagen die aus einem schwarzen Rohr heruntergelassen wurden.
2. Golf
3. Kompasstauchen Richtung Boje (Start)
4. 18 cm von einem Feuerwehrschlauch abschneiden
5. 3 verschiedene Getränke bestimmen
6. 3 verschiedene Käsesorten bestimmen
7. Masken tauschen
8. Ballon auf 20 cm. Durchmesser aufblasen
9. Kompasstauchen (Ziel)

Aus der Sicht eines Tauchers, oder meine Eindrücke:

Als ich im Stampf eintraf kochten bereits die Würstchen und die Kaffeemaschine war auch schon in Betrieb. Ich deckte mich mit Schweinswürstchen und Punsch ein, um die Strapazen der letzten Tage zu kompensieren (Regula war am Christchindli-märt).

Ich verbündete mich mit Antoinette was sich als sehr klug herausstellte hä,hä.

Da wir als vorletzte Gruppe starteten, konnten wir uns voll und ganz dem kulinarischen widmen, was sich aber beim Unterwasserparcours mit ständigen aufstossen rächte.

Beim Nüsse zerschlagen machte sich die ruhige Hand von Antoinette bezahlt, und wir konnten 3 mal Punkten.

Beim Golfen legte ich aus lauter Zufall ein Hole in One auf den Rasen.

Der Feuerwehrschlauch konnte uns natürlich nicht aus der Ruhe bringen, hat doch ein eingespieltes Team wie wir immer ein Zollstock dabei. Einfach 18 cm abmessen, abschneiden, einstecken und weitertauchen.

Das Trinken unter Wasser stellte sich als wirkliche Herausforderungen heraus, waren doch einige Flaschen bereits mit Seewasser gefüllt, da einige Deckel fehlten.

Nach einen gutem Weisswein, eine Käseplatte wie es sich gehört. Einfach zum schreien wenn aus dem Automat der zermatschte Käse ausgeblasen wird und Richtung Oberfläche schwebt.

Maske wechseln: Ich glaube das müssen wir noch einmal üben. Irgendwie hat Antoinette da was missverstanden. Als ich Ihr meine Maske gab setzte Sie diese unverzüglich auf, vergas aber mir Ihre zu geben. Irgendwie hat Sie es dann doch noch gemerkt, und mir Ihre zugesteckt. Mein Gott war das kalt ohne Maske.

Wie zwei blinde Hühner tauchten wir dann Richtung Ziel. Ich mit einer korrigierten Brille bei der ich fast doppelt sah, und Antoinette fehlte wohl der letzte „Schliff“ an Ihrer neuen Brille.

Am Abend trafen wir uns im Zimmermann, und verbrachten einen gemütlichen Abend unter Tauchfreunden.

Der grosse Gabentisch wurde wieder von Chris gesponsert. Nochmals vielen Dank.

Leider konnte das Zimmermann nicht überzeugen und so müssen wir wohl oder übel wieder ein neues Lokal suchen.

Taucher des Jahres 2000 mit sagenhaften 16 Punkten Vorsprung wurde: Antoinette Bruhin

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Organisatoren Johnny und André.

Felix