14. – 15. September 2002

Pünktlich um 10.00 Uhr fanden sich fast alle Teilnehmer in der Rastplatz Büsisee ein. Albert und Antoinette fuhren über Luzern, aber wo war Peter. Keiner hatte eine Ahnung. Auf seinem Handy kam nur die Combox. Urs Baumgartner konnte uns dann aufklären, dass auch Peter mit Albert gefahren sei. Also gings los. In Gunzgen mussten wir dann aber doch noch einen Kaffeehalt einlegen. Es ist halt doch etwas weit ins Berner Seeland!!

Angekommen in Kallnach, schneller Check und siehe da keiner hatte sich verfahren! Super auch wir schaffen es einmal ohne Zwischenfall an einem Ort anzukommen und dann erst noch pünktlich!!

Ruedi, der uns begrüsste, fragte zuerst, ob denn auch alle da seien. Sie im Tauchclub hätten schon einige Male über den gelacht, der sich damals verfahren hätte. Felix meldet sich gleich.

Nachdem die Zimmer bezogen waren und wir ein feines Mittagessen eingenommen hatten, wurde uns der Routenplan für den ersten Tauchgang am Thunersee verteilt. Urs, der voraus fuhr – auch im Tauchclub Aarberg hat es einige Urs – sagte noch, dass er erst tanken müsste. Doch schon an der Tankstelle hatten wir Albert verloren, aus unserer Sicht. Albert hat uns die ganze Zeit gesehen. Am Thunersee angekommen, fehlte er. Trotz des Handyzeitalters war nichts zu machen! Also wurde uns der Tauchplatz erklärt und wir begannen unsere Geräte hervorzunehmen, da fuhren die Vermissten vor.

Wir tauchten an einer Steilwand der Fischbalme (Beatenbucht). Auf 30m befand sich ein „Neger“ mit einem Schild Guet Luft. Die Sicht war sosolala. Es gab sogar Taucher die Fische gesehen haben, aber auf welcher Tiefe??? Vielleicht der Tiefenrausch???

Zurück in Kallnach stand schon der Apéro bereit. Es wurde für uns ein super feiner Risotto gekocht. Hmmm, ich habe jetzt noch den Geschmack im Mund! Für den Dessert mussten wir dann leider hinein, weil es draussen einfach zu kühl wurde. Noch lange sassen wir zusammen, bis dann die Müdigkeit doch stärker wurde.

Am Morgen hiess es aufstehen, da das Frühstück um 8.30 Uhr serviert wurde. Um 10.00 Uhr wurden wir von Markus abgeholt und sicher an den Neuenburgersee geführt. Alle zusammen!!?? Dort hatte der Tauchclub Aarberg bereits einen Parcours ausgesteckt, wie bei uns am Chlaustauchen. In 2er oder wir als 3er Gruppe machten wir uns zum Tauchen bereit. Um am Schluss wieder am richtigen Ort aufzutauchen, musste der Compass gestellt werden. Warum aber dann Regula und Roli wieder am Startplatz auftauchten, bleibt ein Geheimnis. Vielleicht ist der Compass defekt??!!

Schon am ersten Posten wurden wir gefordert. Wie heissen die Freunde von Feuersteins? Macht einen Palstek! Bringt 1kg Steine zurück. Am zweiten Posten hatte der TC Aarberg Heimvorteil. Wie hoch ist der Neuenburgersee, wie tief, welche Fläche hat er? Ob wir dies vom Zürichsee wissen, bleibt offen. Wahrscheinlich ja auch nicht. Am dritten Posten lief Urs Baumgartner zur Hochform auf Bacardi war gefragt, wie viele Volumenprozente und in welchem Jahr wurde das Haus gegründet. Dazu kam noch eine Scherzfrage. Die wir bravourös meisterten. Der 4te und letzte Posten brachte uns echt ins Schwitzen. Eine Rechnung mit Kartons!!?? Obwohl wir nur auf ca. 6 m waren, eine echte Knacknuss. Dann hiess es mit dem Compass zurück tauchen. Tja fast, aber nur fast geschafft. Von 10 mögli-chen Punkten holten wir uns doch 3. Die einzige Freude, auch der Tauchclub Aarberg hat so seine Mühe mit Compasstauchen. Nur die jüngsten Mitglieder tauchten am Punkt auf. Tja vielleicht liegt es ja doch am Alter!!?? Schon wieder eine Ausrede gefunden!! Urs Baumgartner und Urs Weber durften dann noch Pfeile schiessen in voller Montur und mit Brille.

Das Umziehen war richtig schön, da die Sonne uns wärmte. Schnell war alles eingepackt, denn der Hunger meldete sich. Wir assen in der gleichen Pizzeria wie letztes Mal. Der Wirt hat extra länger offen gelassen, weil wir uns angemeldet haben. Super Sercice!!

Dann endlich der grosse Moment. Ruedi musste sagte erstmal vorweg, dass es zwei Ranglisten gäbe, eine für den TC Jona-Rapperswil und die andere für den TC Aarberg. Es stellte sich schnell heraus warum. Trotz Heimvorteil, waren wir nicht schlecht. Urs Baumgartner, Urs Weber und ich haben die meisten Punkte erzielt, mit Abstand, wohlvermerkt!!?? 93 Punkte. Wir hätte doch tatsächlich den Wanderpreis mitgenommen, darum die separate Rangliste.

Langsam wurde es Zeit uns auf den Rückweg zu machen. Es war ein super Wochenende, bei dem auch noch das Wetter mitspielte.

Brigitte