7. Dezember 2002
Das diesjährige Chlaustauchen blieb von den prophezeiten -2? Celsius verschont. Das Wetter zeigte sich gnädig, auch wenn die Sonne den Weg durch die Wolken nicht fand.
Nachdem sich alle 9 Taucher in Montur gestürzt haben, wird das erste Team zur Brücke über die Jona geführt. Hier müssen sie einen Pingpongball ins Wasser werfen, und schätzen wie lange dieser für eine bestimmte Strecke hat. Der Ball der Frauenpowergruppe kam leider nie ans Ziel; er verirrte sich in einem leichten Strudel.
Von der Einmündung der Jona wird an die erste gelbe Boje getaucht und ab hier ging’s geführt weiter. An der 2.Boje wird das Wissen über Erste Hilfe abgefragt und an der nächsten wollten wir wissen, wer die Fische in den Schweizer Seen auch unter Wasser kennt. Mit der Postennummerierung gab’s doch wirklich ein Problem, denn wir hatten diese 2 Posten verkehrt herum ins Wasser gehängt. So dooof! Aber unsere weibliche Gruppe nahm es peinlich genau und schwamm x-mal hin und her. Oder wollten sie nur das klare Wasser geniessen?!
Weiter ging’s zum Sprungturm, hier mussten die Jackets gewechselt werden, ausser natürlich Steve, der immer mit so wenig Gerödel tauchen geht!
Der Ausgang musste mit dem Kompasskurs, den man zuvor selber festgelegt hat, gefunden werden. Für einige noch ein kleines Problem!
Nach dem Aufwärmen wurde das Boot noch ausgewassert und an Land versteckt. Dabei haben wir einen neuen Posten für das nächste Chlaustauchen entdeckt: ___m2 Bootsrumpf putzen!
Um 19.00 Uhr fanden wir uns in der Römerwiese bei Albert im Clubraum bei einem Apéro ein. Als wir alle beisammen haben, gibt’ ein feines Raclette.
Urplötzlich wurde jedoch das gemütliche Essen vom vorderen Tisch unterbrochen. Denn sämtliche männliche Wesen vom zweiten Tisch wurden unter der Leitung von Regula Gebert aufgefordert, sofort anzutraben und ein Handtuch für den Abwasch zu fassen…. (und es klappte!)
Vor dem Dessert ( von Alberts Schwiegermama kreiert und von Brigitte und Marianne ergänzt – ganz herzlichen Dank an diese drei ) ging’s zum Rang verlesen über. Albert nahm dies in die Hand und musste gegen die Tücken eines bis zu 5m lang werdenden Wels ankämpfen. Felix und Steve halfen ihm „tat- und wortkräftig“ mit uns stiegen vor Lachen die Tränen in die Augen! Dabei war’s doch gar kein Witz!
Zu später Stunde verabschiedete sich auch das letzte Grüppchen nach einem gelungenen Tag und einem gemütlichen Abend
Yvonne und Albert