Curling

Curling

14. Januar 2005

Fast pünktlich um 19.00 Uhr begannen wir, sportlich, locker, aber vor allem warm gekleidet, das Aufwärmtraining in der Curlinghalle. Wir staunten nicht schlecht, dass man da noch erst Turnen musste, bevor wir loslegen durften. Manch einer bekam schon beim Aufwärmen einen roten Kopf.

Erste Uebung, wie startet man richtig!! Je nach dem, linker oder rechter Fuss auf den schwarzen Gummi und den anderen auf den Slider (sieht aus wie eine Fusssohle), Besen unter den Arm klemmen, auf dem Eis damit abstützen, tief in die Knie, langsam den Po heben und gleichzeitig dazu den Stein und den Fuss auf dem Slider nach vorne schieben, alles zurückziehen und dann Abstossen. Tja einige, vor allem ich, landeten erst mal auf dem Rücken. So einfach wie das aussieht, ist es einfach nicht. Es folgten Besenübungen und das Loslassen der Steine.

Dann endlich, wir durften spielen. Es wurden pro Rink zwei Teams gebildet. Bei uns spielten „The Winners“ (Dani, Martin und Peter) gegen „Frauenpower“ (Ayse, Angy, Nicole, Brigitte). Wie es am anderen Rink aussah, entzieht sich meiner Kenntnissen.

Nach dem ersten End stand es bereits 1 zu 0 für die Frauen. Wir haben uns auch enorm viel Mühe gegeben und vor allem als Team zusammen gespielt. Sprüche des „Winnerteams“, wie Zufall, Glück und so, liessen uns total kalt. Zweites End 3 zu 0 für die Frauen. Schon wurde es ruhiger im Männerteam und auch sie begannen sich zu konzentrieren. Drittes End 3 zu 1, nach dem zweitletzten Stein der Frauen hiess es noch 5 zu 0 für die Männer. Zu guter Letzt gewannen wir Frauen 3 zu 2. Beherztheit, Mut, Können und vor allem ein gutes Zusammenspiel führte zu diesem Sieg. Vielleicht lag es auch an der unbändigen Freude, die wir über jeden gut gespielten Stein, an den Tag legten. Gell Nicole!!!

Auch beim anderen Rink gab es eine Siegermannschaft René, Marianne, Urs und Simon. Jürg, Anti, Yvi und Armin mussten sich geschlagen geben. Aber irgendwie, so beim Zusehen, der anderen, ich weiss nicht recht, die lagen ja mehr auf dem Eis. Armin hat auch nicht ganz begriffen, dass man nicht immer auf dem Bein sitzen sollte…… Wir müssen dies nächstes Jahr erneut probieren. Dann schon als Halbprofis.

Trotz der Kälte in der Halle, sind wir beim „Bäsele“ ins Schwitzen geraten. Der Hunger meldete sich und wir stürzten uns auf den Spaghetti-Plausch mit vier Saucen, der uns im Restaurant erwartete. Mitten im Essen erinnerte ich mich, dass ich als erstes einen Salat bestellt hatte. Der kam dann zwischendurch, war auch nicht schlecht. Vorallem als am Schluss die Rechnung präsentiert wurde und uns der Salat, wegen Fehlers, spendiert wurde.

Brigitte

Von |2017-01-09T21:39:07+00:00Samstag, 14. Januar 2006|Logbuch 2005|

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