21. Oktober 2006

Am Samstag um 17.00 Uhr treffen wir uns im Grünfeld. Das Wetter zeigt sich immer noch von der besten Seite. Wir haben die Bewilligung von der Gemeinde Rheinau erhalten mit ca. 8 – 10 Personen im Fluss zu tauchen. Nach reiflicher Wegdiskussion (die ich ganz einfach Roger Küng überliess) machen sich 7 Taucher, 2 leider Nichttauchende und 2 Kinder auf den Weg nach Rheinau.

Dort angekommen stossen wir noch auf Andy der direkt gekommen ist. Zuerst werden natürlich die Benimmregeln diskutiert und mit Müh und Ach auch von meinen Kindern eingehalten. Dann haben wir den Rhein und den Tauchgangverlauf (eine genaue Erklärung von Andy) angeschaut und die Buddyteams eingeteilt und ab gehts ans Umziehen. Das Frauen-Power-Team ist zuerst im Wasser und hat den Kurs von aussen beobachtet, sehr gut erwischt. Später stellt sich jedoch heraus, dass sie 3x bei der Bratpfanne gelandet sind… . Die nächsten zwei sind auch nicht immer dort, wo sie sich eigentlich erhofft hatten und merken am Schluss, dass der eine die Bleitasche die er Anfangs gefunden hat, den ganzen Tauchgang mitgeschleift hat und sein Partner am Schluss des Tauchganges herausfindet, dass es eigentlich sein Blei ist. Roger steigt oder resp. fällt beim Einstieg, gemäss Beobachter, wie eine Grazie ins Wasser und ist schon vor dem Tauchgang mit Trockenanzug nass… Seine Tauchpartnerin peilt mit dem Kompass genau den Norden an und sticht unter Wasser direkt nach Osten?!? Dafür haben wir an Land auch etwas zu beobachten gehabt. Das letzte Paar rettet die Ehre vom TCJR … (auch wenn der eine kein Clubmitglied ist). Ja, ja, genau … der Tauchgang ist auch von aussen her gesehen ganz interessant und entschädigt für das Nichttauchen, obwohl René fleissig Quartett-Fragen beantworten muss (Jetzt weiss er dafür sicher alles).
Aber unter Wasser wurde auch viel Interessantes gesichtet: grosse Trüschen, Welse, Weihnachtsbäume, Bratpfannen, Hechte und vieles mehr. Die Taucher waren begeistert.
Nach dem Tauchen überraschte uns die Gemeinde Rheinau mit einer Kontrolle, haben sich diese die Mühe gemacht, den Tauchplatz am Abend zu überprüfen! Wäre schön wenn dieser Tauchplatz noch etwas länger bestehen würde und nicht mit Tauchverbot versehen wird.
Unsere Magen knurren und wir suchen ein Restaurant. Wir werden fündig und sind fast die einzigen Gäste am Samstagabend. Das Essen ist mega fein. Und zu später Stunde machen wir uns mit unserer Autokarawane wieder auf den Nachhauseweg.

Yvonne