Letztes Jahr war der „Lac“ eine Alternativlösung, weil der Fernsteinsee geschlossen war. Dieses Jahr haben wir ihn ins Jahresprogramm aufgenommen, weil es so schön war!

Wir, Raphi und Daniela, Patrick G. und Laura, Martin, Patrick T. und ich, fuhren am Freitagnachmittag los, Richtung Chexbres. Wie gewohnt viel Verkehr auf der Autobahn….. aber schlussendlich trafen wir alle gegen Abend in Chexbres ein und assen gemeinsam Znacht im Dorf. Logiert haben wir wieder im Hotel Prealpina, in Chexbres.

Nach dem Nachtessen planten wir den morgigen Tauchtag. Es ging weniger um die Tauchplätze, sondern mehr um den Zeitpunkt. Bekanntlich gibt es ja Lerchen und Eulen. Gut schweizerisch fanden wir zu einer Kompromisslösung. Wir trafen uns zum Frühstück im Dorfbeck/Café mit französischem Charme und feinen Croissants. und sonstigen Leckereien.

Auf dem Weg zu unserem ersten Tauchplatz „Falaise“ in Locum, Frankreich,  holten wir noch Luft im Scubashop Villeneuve. Nachdem Locum letztes Jahr das eigentliche Tauch-Highlight war, entpuppte es sich heuer als durchschnittlicher Tauchplatz wie im Dive Guide beschrieben. So ist das halt mit dem Tauchen.

Schloss Chillon, Est, Kanton Waadt, war unser zweiter Tauchplatz. Wir waren alle begeistert. Muschelbewachsene Böden, anstelle von Schlick, tolle Felswand, die in die weit in die Tiefe geht und teilweise überhängend ist – superschön. Beim Ein- und auftauchen fotografiert von unzähligen Touristen und vermutlich x-mal auf asiatischen sozialen Medien hochgeladen. Allerdings fuhren auch die Kursschiffe direkt über die Auftauchenden…… und es heisst „Aufgepasst“ Blick nach oben werfen.

Am Abend dann ein Nachtessen in einer typischen „Walliser Käsebeiz“ mit Raclette und Fondue. Wenige wagemutige machten noch einen Nachttauchgang in Duzillet.

Am Sonntagmorgen tauchten wir in Rivaz, Minoteries, ab. Der im Dive Guide beschriebene Parkplatz existierte nicht mehr, sondern nur noch ein Parkplatz für Besucher des Vinoramas. Mit meinen bescheidenen Französischkenntnissen fragte ich um Parkerlaubnis für unsere Autos. Die Regel lautet so: Tauchende dürfen parkieren, wenn sie anschliessend zu einem Glas Weisswein kommen. Darauf lassen wir uns doch gerne ein!

Der Einstieg erwies sich als kleine Wanderung über Treppen rauf und runter. Unter Wasser wurden wir belohnt  mit riesigen Fischschwärmen, die lange um uns herum schwammen und einer wunderbaren Felswand!

Der anschliessende Apero mit lokalem Weisswein, mehrjährigem Alpkäse, lokaler Trockenwurst und  Tartar haben alle beglückt. Wir sassen an der Sonne und das Leben war einfach schwer in Ordnung!

Auf der Heimreise machten wir noch einen Abstecher ins Greyerzerland und besuchten das historische Städtchen Greyerz. Ein alter, intakter Ort mit teilweise über 500 jährigen Häusern, einem Schloss, viele Touristen und leckeren „Meringues mit Doppelrahm“.

Daniela, als Nichttaucherin, unterstützte uns in verschiedenen Bereichen. Sei es um Speiserestaurants zu suchen, Hüterin der Autoschlüssel oder tolle Fotos zu schiessen! Landsupport ist einfach eine gute Sache 😀 – Danke.

Es war wieder toll mit euch allen zu sein.

Andrea Brugnoni