Bergseetauchen Marmorerasee

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Bergseetauchen Marmorerasee

24. September 2005

Frühmorgens um 07:30 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz Grünfeld. Ausnahmsweise trafen sogar die Langschläfer pünktlich ein… Die Sonne versteckte sich zwar noch hinter dem Speer, aber der wolkenlose Himmel liess einen herrlichen Herbsttag erahnen. Wir trödelten nicht lange rum, sondern teilten uns auf die Autos auf und schon kurz nach halb acht ging die Fahrt Richtung Bünderland los. Unterwegs legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp im Heidiland für den dringend notwendigen Kaffe- und Frühstückshalt ein. Nach etwas mehr als zwei Stunden reiner Fahrzeit trafen wir uns am Staudamm des Marmorerasees wieder. Meine Wenigkeit opferte sich vorauszufahren und abzuchecken, ob’s für uns noch genügend freie Parkplätze hat. Gerüchten zufolge soll ich bloss auf den besten Parkplatz spekuliert haben, was natürlich völliger Blödsinn ist… Und tatsächlich – es war schon eine Gruppe Taucher vor uns am Ort. Wir quetschten unsere Autos aber gut in die verbliebenen Lücken und begutachteten den Einstieg. Der Parkplatz liegt sozusagen auf der alten Julierstrasse, welche heute direkt in den See führt. Der Tauchplatz ist also sehr bequem zu erreichen. Die Steine und Felsen in der Mitte des Sees schimmerten bis zu Oberfläche durch – das Wasser schien wirklich so klar zu sein wie man immer hört. Höchste Zeit also, aufzurödeln! Kurze Zeit später stiegen die einzelnen Buddy-Teams ins Wasser. Die Route war klar: In der Kurve nach Westen wegtauchen, über die 3 Wehre hinauf, unter der alten Julierbrücke durch, umkehren und entlang des Ufers zurück zum Einstieg. Was die Sichtweiten und die Unterwasserwelt anbelangt wurden wir nicht enttäuscht. Aber leider waren keine Fische anzutreffen, auch nicht im Einlaufbereich der Julia im kleinen Becken oberhalb der Brücken… Dafür wurden wir mit herrlichen Lichtspiegelungen im Flachwasser belohnt.

Unterdessen hatte die Sonne den Talboden und somit den Parkplatz erreicht und wärmte mit erstaunlicher Kraft unsere Nasstaucher und deren Anzüge. An der windgeschützten Stelle konnte man gut im T-Shirt verweilen… Aber dazu blieb uns nicht viel Zeit, knurrte doch bereits bei allen der Magen und Durst macht sich breit. Wir teilten uns auf zwei Autos auf und liessen die anderen stehen und fuhren ins nahe gelegene Restaurant „Stausee“, wo es für alle ein währschaftes Mittagessen gab.

Nach dem ausgiebigen Zmittag machten wir uns für den zweiten Tauchgang bereit. Trotz des sommerlich warmen Wetters schienen unsere Nasstaucher zu streiken… Janu, wir anderen wagten jedenfalls nochmals einen Tauchgang und wurden wieder mit einer schönen und abwechslungsreichen Unterwasserlandschaft belohnt. Aber wieder keine Fische… Kurz nach dem Auftauchen verschwand die Sonne hinter den Bergen und die sinkenden Temperaturen erinnerten uns daran, dass es eben doch Herbst geworden ist. Oder nie Sommer war, wie auch immer…

Nachdem wir abgerödelt und das Gerödel in den Autos verstaut hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Unterhalb der Staumauer im Dörfchen Sur legten wir aber noch einen kurzen Halt ein: Für ein Dekobierchen auf der Sonnenterrasse. Aber auch hier verschwand die Sonne wieder viel zu schnell hinter den Bergen, sodass sich alsbald die Gruppe auflöste und individuell auf den Heimweg machte…

Achja, auf den Tauchgang auf dem Julier haben wir aus ökologischen Gründen verzichtet – wir waren zu viele Taucher, für den kleinen Tümpel…

Martin

Von |2017-01-09T21:23:33+00:00Samstag, 24. September 2005|Logbuch 2005|

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