Sonntagmorgen um 9.00 Uhr im Grünfeld. Die Sonne drückt leicht durch die Wolken, die Temperatur angenehm bis etwas „sehr“ kalt. Die Taucher, die sich aufraffen konnten, teilweise etwas müde, aber alle mit guter Laune!

Beim Kaffee diskutieren wir noch, ob wir die Autobahn über Cham nehmen oder über Schwyz fahren. Gemäss der Twixtell Strassenroute beträgt die Differenz zwischen diesen zwei Wegen 10 Minuten. Die Mehrheit entscheidet sich für die Autobahn. Also verfrachten wir das Gepäck von 6 Tauchern in die Autos und fahren los.

Die Sonne lacht uns immer etwas mehr durch die dichte Nebeldecke zu. Wenn Engel reisen … !

Als wir unser Ziel, das Elefäntli in Weggis, erreicht haben, müssen wir zuerst auf die Suche nach einem Parkplatz. Gemäss Diveguide Beschrieb, direkt auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Was ist in Luzern direkt? Wir müssen ziemlich weit laufen. Nun geht die Suche weiter, ein WC muss her. Mit dem Auto ins nächste Kaff und schon ist eines in Sicht. Als wir wieder retour sind, berichten uns die auf dem Parkplatz gebliebenen Taucher, das nächste WC wäre nun wirklich direkt auf der anderen Strassenseite gewesen. Ha, ha, aber die Gegend ist ja hier wunderschön…

Wir rüsten zum Tauchen. Marianne stellt fest, das Ihre Flasche nur mit 20 Bar gefüllt ist, aber Marianne! Nach dem ersten Schrecken finden wir nur eine Lösung – zwei an einer Flasche.

Wir steigen direkt hier beim Parkplatz ins Wasser, da das Elefäntli mit Vollpackung sooo weit zum laufen ist. Tauchgang Richtung Viznau, Ufer zur linken Seite. Das Wasser ist kalt, aber dafür ist die Sicht wirklich gut. Wenn man bedenkt, dass es die ganze Woche geregnet hat. Sogar Fische lassen sich blicken. Auch die Wand mit Ihren grossen Felsblöcken, dem Sand und den vielen Baumstämmen ist genial.

Nach ca. ¾ Std. treffen wir uns wieder beim Auto, ziehen uns um und stellen fest, dass noch 2 Taucher fehlen. Wo sind denn nun René und Antoinette? Wieviel Luft hat Antoinette denn heute bei sich? Was ist denn hier los? Es kommen einige Taucher an Land, aber nicht die Vermissten. Kurz bevor die Stunde um ist, sichten wir nun René und Antoinette. Das grenzt ja an Zauberei gemäss Harry Potter …!!!

Wir schieben auf dem Heimweg noch einen Z’Mittagshalt im Restaurant Frohsinn in Küssnacht ein. Dieser Geheimtip stammt von Albert. Schon von aussen können wir nur hoffen, dass es noch ein Plätzchen für uns gibt. Danach wissen wir wieso. Das Essen ist hier wirklich gut.

Frisch gestärkt machen wir uns auf den Heimweg und werden sogar von der Sonne begleitet. So macht’s Spass.

Yvonne